Dieser Artikel enthält Affiliate-Links, gekennzeichnet mit *. Für Memberspot habe ich außerdem einen Rabattcode für dich, der dir 10 Prozent spart. Wenn du über meine Links kaufst, erhalte ich eine kleine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten. Ich empfehle nur Tools, von denen ich wirklich überzeugt bin. Preise Stand August 2026, bitte vor dem Kauf beim Anbieter prüfen.
Die beste Kursplattform für Coaches im deutschsprachigen Raum ist aktuell Mentortools für 49 Euro im Monat, weil sie ohne Transaktionsgebühren, mit unlimitierten Kursen und DSGVO-konformen deutschen Servern startet. Welche Plattform wirklich zu dir passt, hängt aber von drei Faktoren ab: deinem Budget, deinem technischen Kenntnisstand, und ob du schon eine strategische Website als Fundament hast oder nicht.
Was die meisten Vergleichsartikel dir nicht sagen
Es gibt eine Frage, die mir meine Kundinnen fast wöchentlich stellen. „Stefanie, welche Kursplattform soll ich nehmen?“ Und meine ehrliche Antwort lautet jedes Mal: Das kommt darauf an. Nicht weil ich ausweiche, sondern weil es tatsächlich auf genau eine Sache ankommt, die die meisten dabei vergessen.
Aber dazu kommen wir gleich.
Zuerst möchte ich dir etwas erklären, das in keinem Vergleichsartikel da draußen wirklich klar gesagt wird. Eine Kursplattform und ein Zahlungsanbieter sind zwei völlig verschiedene Dinge. Das klingt simpel, aber ich erlebe es ständig, dass Unternehmerinnen eine Plattform kaufen und dann verwundert feststellen, dass sie damit allein noch gar nichts verkaufen können.
Stell dir vor, du richtest eine Küche ein. Die Kursplattform ist dein Kühlschrank, deine Arbeitsfläche, dein Herd. Dort bereitest du alles vor, dort wohnt dein Kurs. Der Zahlungsanbieter ist die Kasse an der Tür, durch die deine Kundinnen bezahlen, bevor sie reinkommen. Beides brauchst du, aber es sind zwei separate Dinge. Wer das nicht versteht, steht irgendwann mit einer wunderschönen Küche da und wundert sich, dass keine Kundin bezahlen kann.
Die gängigen Zahlungsanbieter im deutschsprachigen Raum sind Stripe, PayPal, Digistore24 und CopeCart. Welchen du nimmst, hängt von deiner Situation ab, aber du brauchst mindestens einen davon, unabhängig von der Plattform, die du dir gleich aussuchst.
Die Plattformen im ehrlichen Überblick
Wenn du gerade erst startest und erstmal Einfachheit willst
Tentary ist der Einstieg für alle, die ein einzelnes digitales Produkt verkaufen wollen, ein E-Book, ein PDF, ein Template. Der Basispreis liegt bei knapp acht Euro im Monat, dazu kommen Transaktionsgebühren ab 2,9 Prozent. Für echte Kurse mit Modulen und Lektionen ist Tentary nicht gemacht, aber für einen ersten Schritt ins digitale Verkaufen reicht es.
Wenn du Kurse aufbauen willst und schon eine Website hast
Memberspot* kommt aus Deutschland und macht das, wofür es gedacht ist, nämlich Kurse und Mitgliederbereiche hosten, sehr ordentlich. Die Preise haben sich 2026 geändert: Der Starter-Tarif liegt bei 39 Euro im Monat im Jahresabo und reicht für einen Kurs und bis zu 100 Mitglieder, darüber kommen Grow ab 99 Euro, Scale ab 199 Euro und Elite ab 499 Euro im Monat, jeweils ohne Transaktionsgebühren. Videohosting ist in allen Tarifen inklusive, der Umzugsservice für Wechslerinnen kostenlos, und seit Kurzem gibt es ein KI-Studio, das aus Stichworten eine Kursstruktur baut. Was Memberspot nicht hat, ist ein Landing-Page-Builder. Du bräuchtest also deine Website sowieso, was in deinem Fall kein Problem ist.
Memberspot jetzt kostenlos testen* und mit dem Code smaier10 10 Prozent auf dein Abo sparen.
Mein persönlicher Favorit in diesem Bereich ist Mentortools* von Jakob Hager. Der Standardtarif kostet 49 Euro im Monat, und da ist alles drin: unbegrenzte Kurse, unbegrenzte Mitglieder, unbegrenzte Landing Pages, Video-Hosting ohne Aufpreis, DSGVO-konforme Server in Deutschland und eine KI-Funktion für die Kurserstellung. Keine Transaktionsgebühren on top. Das ist im Vergleich zu anderen Tools, wo du bei mehr Kursen oder mehr Mitgliedern schnell draufzahlst, ein fairer Deal. Wenn du keine Lust auf Technik-Abenteuer hast und einfach loslegen willst, dann wäre das meine erste Empfehlung.
Mentortools jetzt kostenlos testen*
Wenn du auch Verkaufsseiten direkt auf der Plattform haben willst
Coachy aus Deutschland hat ab dem Deluxe-Paket für 65 Euro im Monat einen eigenen Landing-Page-Builder dabei, der optisch wirklich gut ist. Das ist praktisch, wenn du keine externe Website nutzt, aber es ersetzt kein strategisches Website-System.
Alfima Pro für 69 Euro im Monat bringt sogar ein E-Mail-Marketing-Tool mit, begrenzt auf 1.500 Kontakte. Kein externer Zahlungsanbieter nötig, weil Stripe und PayPal direkt angebunden werden. Aber Achtung: Im Kleingedruckten steckt eine Transaktionsgebühr von 4 Prozent plus einem Euro pro Transaktion, on top zu den normalen Stripe- oder PayPal-Gebühren. Das rechnet sich schnell weniger gut, als der Monatspreis erstmal vermuten lässt.
Wenn du ein ganzes System mit Funnels und E-Mail-Marketing brauchst
FunnelCockpit ist ein deutsches All-in-One-Tool, das wirklich alles in sich vereint. Funnel-Builder, Landing Pages, E-Mail-Marketing, Mitgliederbereich. Der Preis liegt zwischen 99 und 149 Euro im Monat. Das ist nicht für den Einstieg gedacht, sondern für Unternehmerinnen, die bereits wissen, wie ihre Kundenreise genau aussieht und das Ganze automatisiert abbilden wollen.
Ablefy, früher als elopage bekannt, hat einen eigenen integrierten Zahlungsanbieter und ein großes Affiliate-Netzwerk. Der Monatspreis wirkt mit 49 Euro günstig, aber als Resellerin kommen bis zu 7,5 Prozent Transaktionsgebühr dazu. Wer das Digistore24-Ökosystem bereits nutzt, findet hier eine mächtige, aber komplexe Lösung.
Was das alles mit deiner Website zu tun hat
Und jetzt kommt der Teil, den ich in keinem anderen Vergleich je gelesen habe. Alle diese Plattformen lösen ein Problem, aber nur einen Teil davon.
Eine Kursplattform allein ist noch kein System. Eine Kursplattform plus ein Zahlungsanbieter plus drei verschiedene Landing Pages plus Instagram ist noch kein System. Was Unternehmerinnen fehlt, wenn sie trotz allem nicht regelmäßig buchen, ist eine strategische Website, die alles zusammenhält. Die erklärt wer du bist. Die deine Persönlichkeit zeigt. Die deine Angebote logisch aufeinander aufbaut. Und die deine Kundinnen von der ersten Begegnung bis zum Kauf führt, ohne dass du dabei ständig selbst erklären musst.
Die Kursplattform ist dann nur noch der Raum hinter der Tür, durch die deine Kundinnen ohnehin kommen, weil deine Website sie dorthin geführt hat.
Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Website gerade diese Aufgabe erfüllt, dann ist ein kostenloses Erstgespräch der erste sinnvolle Schritt. Nicht um alles umzuwerfen, sondern um zu sehen, wo die Verbindungen fehlen.
Häufige Fragen zu Kursplattformen
Bei den meisten ja. Ausnahmen sind Alfima Pro und Ablefy, die eigene Zahlungslösungen integriert haben. Alle anderen, also Memberspot, Mentortools und Coachy, brauchen Stripe, PayPal, Digistore24 oder CopeCart als separaten Account.
Memberspot startet mit 39 Euro im Monat im Jahresabo, ist im Starter-Tarif aber auf einen Kurs und 100 Mitglieder begrenzt und hat keinen Landing-Page-Builder. Mentortools kostet 49 Euro im Monat und liefert unbegrenzte Kurse und Mitglieder, Landing Pages und Video-Hosting ohne Aufpreis.
Technisch ja, strategisch nein. Eine Kursplattform hostet deinen Kurs, aber sie zieht keine neuen Kundinnen an und baut kein Vertrauen auf. Dafür brauchst du eine strategische Website als Fundament.
Der Monatsbeitrag liegt bei 49 Euro, aber dazu kommen Transaktionsgebühren von bis zu 7,5 Prozent plus 50 Cent pro Verkauf als Resellerin. Bei höheren Umsätzen summiert sich das schnell.
Mentortools und Memberspot hosten auf deutschen Servern und sind vollständig DSGVO-konform. Bei US-amerikanischen Tools wie Kajabi oder Teachable gibt es Einschränkungen für den EU-Raum, die du rechtlich prüfen lassen solltest.
Wenn du bereits eine durchdachte Funnel-Strategie hast und E-Mail-Marketing, Landing Pages und Kurse in einem einzigen Tool verwalten willst. Für den Einstieg oder die Professionalisierung ist Mentortools die einfachere und günstigere Wahl.
Weiterlesen: Wie du deinen ersten Onlinekurs überhaupt aufbaust, liest du in Onlinekurse erstellen für Anfänger. Und wie du ihn danach automatisch verkaufst, in Digitale Produkte automatisch verkaufen.
